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Ladengeschäft vs. Onlinehandel

geschrieben von uwe1980 
Ladengeschäft vs. Onlinehandel
14.01.2016 07:01:41
Liebe Mikroländer,

ich eröffne hier mal eine Diskussion um auch die Meinungen anderer Clubmitglieder zu hören. Es geht hier bei um Erfahrungen die man im normalen Ladengeschäft und Onlinehandel bei Modellbahnartikeln gemacht hat.

Ladengeschäft des Vertrauens:

Hier in meiner Region gibt es noch „relativ“ viele Ladengeschäfte. Meist gehe ich aber in ein Geschäft, dort kennt man mich auch und man redet auch schon einmal über einige private Dinge. Die Atmosphäre ist sehr herzlich, auch bekommt man dort immer einen Rat oder Probleme können schnell und unkompliziert gelöst werden. Circa 80 % meiner Modellbahnanlage wurden hier gekauft. Ohne jetzt hier Werbung für ein Geschäft machen zu wollen, es handelt sich hierbei um das Modellbahngeschäft Hanka Gützold in Zwickau. Es ist alles ordentlich, aufgeräumt und übersichtlich präsentiert, viele Artikel sind auch sofort verfügbar, was für mich sehr wichtig ist.

Andere Ladengeschäfte:

Da ich auch öfter unterwegs bin nehme ich mir gerne auch in anderen Städten die Zeit, Modellbahngeschäfte zu besuchen. Was mir dabei auffällt ist, dass die meisten Geschäfte etwas abseits gelegen sind, weil ganz einfach in den A-Lagen die Mieten für kleinere Geschäfte nicht mehr bezahlbar sind. Meist sind die Geschäfte in Nebenstraßen oder aber im Haus der Geschäftsinhaber untergebracht. Viele Geschäfte sind auch nicht mehr wirklich zeitgemäß. Kleine schmale Gänge, wie früher bei Schlecker, die Waren unübersichtlich präsentiert, die Gänge teilweise zugestellt, überall liegt tonnenweise Altpapier in Form von teilweise steinalten Katalogen und Neuheitenprospekten. Als Fremder ist man ständig unter Beobachtung und man getraut sich gar nicht, einen Artikel anzufassen. Nimmt man dann doch einen Artikel in die Hand, dann kommt der Verkäufer gleich angerannt und fragt ob man noch Fragen hat und man würde den Artikel gleich an die Kasse legen, dass ich den nicht so lange tragen muss. So ist es übrigens tatsächlich passiert vor 4 Jahren in einem Pforzheimer Modellbahngeschäft. Seltener gibt es auch einmal wirklich positive Erlebnisse. Richtig positiv dagegen war mein Einkauf im letzten Jahr im Modelleisenbahngeschäft in Kirchbichl / Tirol. Mal davon abgesehen, dass hier früh vergessen wurde die Ladentür aufzuschließen und man sich wunderte warum keine Kunden kamen, gab es hier ein tolles Einkauferlebnis. Breite geräumige Gänge, übersichtliche Warenpräsentation, große Verfügbarkeit der Waren und Inhaber die wirklich was von den Artikeln verstehen, die verkauft werden.

Modellbahnbörsen:

Hier gibt es meist gebrauchte Artikel, nur wenig Neuware. Hin wieder kaufe ich da auch etwas, aber es ist schon seltener. Wenn man etwas Bestimmtes sucht, was es in Geschäften nicht mehr gibt, dann kann man hier auch einmal Glück haben. Häufiger sind hier aber auch Ladenhüter zu finden.

Onlinehandel:

Hier kaufe ich seltener ein. Ich möchte den Artikel den ich kaufe gerne erst einmal sehen, ob er meinen Erwartungen entspricht. Auf Fotos sieht man leider nicht immer alles und das ewige Hin- und Herschicken der Ware ist nicht wirklich mein Ding. Bei manchen Onlineshops zweifel ich auch immer an der Glaubwürdigkeit.

Ein Beispiel:

Als ich vor 2 Jahren mit dem Neubau meiner Modellbahnanlage begonnen habe, brauchte ich dringend 2 zusätzliche IR-Empfänger für die Steuerung. Hierfür gab es nur ein Produkt, was für mich geeignet war, nämlich der IR Empfänger von Uhlenbrock. Dieser war schon ein Stück nicht mehr lieferbar und laut Hersteller würde die Neuauslieferung auch noch mindestens 6 Monate dauern. Ich suchte daher nach einen Onlineshop, der den Artikel vorrätig hat. Ich bin nach langem Suchen auf einen Shop in der Nähe eines großen bayrischen Sees gestoßen. Auf meine Anfrage per Email erhielt ich binnen 10 Minuten die freundliche Antwort, der Artikel ist am Lager und die Lieferzeit beträgt circa 5 Werktage. Ich habe sofort bestellt und per Paypal bezahlt.

Nach einer Woche habe ich mir erlaubt freundlich nachzufragen, ob der Artikel schon versendet ist. Man teilte mir hier umgehend mit, ja Artikel ist versendet, man wäre auf einem Seminar gewesen, daher hat es etwas länger gedauert. Dies ist ja alles kein Problem. Nach einer weitern Woche fragte ich erneut nach und habe um Mitteilung der Sendungsnummer gebeten. Man teilte mir mit, dass dies derzeit nicht möglich ist, aber das Paket sei schon im DPD Zentrum in Nürnberg. Nach einer Weiteren Woche bin ich vom Kaufvertrag zurückgetreten und habe mein Geld zurück gefordert. Leider führte dies nicht zum Erfolg, erst nach der Einschaltung des Paypal Käuferschutzes gab es das Geld nach 5 Wochen zurück. Wenn man von Anfang an ehrlich geblieben wäre, dann wäre dies kein Problem, aber wenn man Kunden belügt und betrügt, dann sagt man sich nie wieder ….

Sicherlich gibt es auch sehr positive Beispiele, wie ein Modellbahnshop der nach einem Fürstentum benannt ist. Ein Freund von mir bestellt da oft und bekommt auch die ganzen Mikroländer Kataloge kostenlos zugeschickt.

Viele Modellbahnfreunde sind aber auch auf Onlineshops angewiesen, da es immer weniger Fachgeschäfte gibt. Sicherlich ist dies auch aufgrund der Onlineshops so, da man vielfach mit günstigeren Preisen Marktanteile gewinnen möchte.

Fazit:

Am liebsten gehe ich zum Fachgeschäft vor Ort, da ich hier Vertrauen habe und die Ware auch ansehen kann. Einige wenige Sachen kaufe ich auf Reisen oder mal in einem Onlineshop, wenn es z.B. um ein bestimmtes Exklusivmodell geht, was es nur dort gibt.


Schöne Grüße

Uwe
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
14.01.2016 12:45:42
Hallo Uwe,

tja das ist so ein Thema. Ich würde ja in einem lokalen Fachgeschäft kaufen - wenn es denn eines in sinnvoller Nähe gäbe. Und das ein gutes wäre. Um Deine Reihenfolge beizubehalten:


Fachgeschäft des Vertrauens

In meiner Jugend, das war lange Zeit vor Erfindung des Internets, war bei Bedarf der Gang ins Fachgeschäft das Normale. Allerdings gab es damals auch immer mindestens eines in erreichbarer Nähe. Während meiner späteren Außendienstzeit habe ich unterwegs teilweise Pausen eingeplant, um entsprechende Geschäfte besuchen zu können. Inzwischen bin ich nicht mehr unterwegs und habe viele Jahre lang das Hobby nur „theoretisch“ betrieben (also Zeitschriften lesen und Eisenbahnromantik ansehen). Jetzt, nachdem ich wieder aktiver geworden bin, gibt es kein Fachgeschäft mehr in sinnvoller Nähe. Die nächsten sind mindestens 50 - 70 km entfernt - jeweils einfache Fahrt mit dem Auto. Dazu habe ich weder Lust noch bin ich bereit, zum Einkaufen so weit zu fahren; vom Zeitbedarf ganz zu schweigen. Folglich bin ich auf Grund der „Sachzwänge“ zum Versandkunden geworden.

N.B. Als ich vor einigen Jahren schon mal wieder aktiver werden wollte, gab es hier (Bad Hersfeld) noch ein Fachgeschäft. Ich weiß nicht mehr genau, was ich kaufen wollte, ich vermute Gleise. Auf meine Frage nach Fleischmann Gleisen kam die Antwort „wir führen Märklin“. Mein Einwand, ich fahre aber mit Gleichstrom, haben Sie Roco Gleise, kam die Antwort „wir führen Märklin“. Da habe ich es dann aufgegeben. Denn zumindest ich weiß, daß Märklin mit Wechselstrom betrieben wird.


Andere Ladengeschäfte

Würde ich aufsuchen, wenn ich noch unterwegs wäre. Bin ich aber nicht, fällt also flach.

Im Herbst war ich in Frankfurt/M. und habe dort in der Nähe des Hauptbahnhofes ein wirklich gutes Fachgeschäft entdeckt. Nützt nur nix, da ich nur selten nach Frankfurt (ca. 145 km entfernt) komme.


Modellbahnbörsen

Hier gibt es im Advent jedes Jahr eine Modellbahnbörse, die ich meist regelmäßig besuche. Ein Grund, vor Jahren mit dem aktiven Modellbahnleben kürzer zu treten, war die Preisentwicklung. Modellbahn ist mein Hobby, nicht eine Kapitalanlage. Börsen sind eine Möglichkeit, zu akzeptablen Preisen an Fahrzeuge zu kommen, was ich im letzten Advent auch ausgenutzt und mir eine Fleischmann P8 (Epoche 1) zugelegt habe. Mit Gebrauchtware habe ich keine Berührungsängste; einen guten Teil meiner DVDs habe ich gebraucht, oft sogar im Ausland (Versand) gekauft und noch immer gute Erfahrungen damit gemacht (sofern der Händler vertrauenswürdig ist). Und auf der Börse kann ich die Lok im gleichen Maße ausprobieren und probefahren, wie ich das früher vom Fachgeschäft her gewohnt war.


Onlinehandel

Den habe ich für mich entdeckt - und hätte ich dies nicht, würde ich weiterhin nur „theoretischer Modellbahner“ bleiben. Riesiges Angebot, Preise stimmen, Lieferung (bisher drei Bestellungen) alle zur völligen Zufriedenheit erledigt - und meine Mikroländer-Gutscheine lösen die auch ein. Was will ich mehr?


Fazit

Da ich absolut nicht vorhabe, in ein Ballungsgebiet zu ziehen, weder beruflich noch privat sonderlich unterwegs und auch nicht bereit bin, zu Einkaufszwecken größere Strecken zu fahren, bleibt mir nur der Onlinehandel, will ich mein Hobby überhaupt aktiv betreiben.

Viele Grüße
Bernhard
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Module (Gleichstrom) und Dioramen in H0
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
14.01.2016 16:51:28
Hallo zusammen,

auch ich möchte gerne hierzu meine "Statement" abgeben.

Mein Modellbaugeschäft des Vertrauens ist auch ca. 40 km von meinem Wohnort entfernt.

Was aber mein Geschäft hat, einen Onlineshop. Dort bestelle ich meine Ware, und werden dann entweder angerufen oder per Mail verständigt, wenn etwas da ist. Ich kann es dann dort abholen oder mir zusenden lasen. Da ich schon viele Jahre dort kaufe, bezahle ich per Rechnung. Wenn es jeder Händler so machen würde, was vermutlich so ist, ist hier jedem geholfen. Der Händler vor "Ort" ist doch noch erreichbar, und eine Ansprechpartner, nicht nur visuell" ist vorhanden. Ich fahre gerne die 40 km um in einem persönlichen Gespräch das eine oder andere zu erfahren. Selbstverständlich hat mein Händler des Vertruens auch Newsletter, die mir regelmäßig zugemailt werden.

Mann sieht schon, das ein "guter Händler" alle Wegen anbietet, um mit dem Kunden in Kontakt zu treten. Ist ja auch sein Geschäft.

Vom Online handel bin ich nicht begeistert, werden doch da viele Kunden über den Tisch gezogen, und Reklamationen sind dann meist erfolglos. Ich habe dies mehrmals persönlich erlebt, darum ist dieser Weg für mich gestorben.

Modellbahnbörsen sind auch nicht das "gelbe vom Ei", die Preise für Gebrauchtwaren teilweise viel zu hoch, die Qualität der Waren "na so" und Garantie oder Umtausch meist ausgeschlossen, warum eigentlich. Jeder Händler der Waren verkauft ist vom Gesetz her 2 Jahre verpflichtet Gewährleistung zu bieten, ob für Neuware oder für Gebrauchtware.

Also unter diesen Aspekten, ist der Händler vor Ort, auch wenn die Entfernung etwas größer ist, doch die bessere Lösung. Mann sollte aber schon dann auch dorten einkaufen, und sich nicht nur beraten lassen, um dann doch im Internet vielleicht 5 Euro zu sparen. Da spielt der Händler dann zurecht nicht mehr mit, oder seid Ihr alle ohne Lohn in die Arbeit gegengen. Dienstleistung kostet halt mal was, sichert aber auch viele Arbeitsplätze, wenn die Dienstleistung bezahlt wir, und nicht nur alles nichts kosten darf. "Geiz ist Geil" ist der größte Blödsinn, der jemals verzapft worden ist. Alles muß bezahlt werden, blos viele kapieren es nicht, das die Kosten viele male versteckt sind, und nur beim ersten Augenschein alles billig ist, und dan später um so teurer wird, wenn man dan mel eine Reklamation hat.

Grüße aus dem Münchner Osten

Ernst Stegmeier
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
15.01.2016 14:45:11
Hallo allerseits,

vermutlich ist es eine Mentalitätsfrage, wie weit man zu fahren bereit ist. Erfahrungsgemäß (ich komme ursprünglich aus dem Rhein-Main-Gebiet) im Umfeld einer Großstadt mehr als hier in der „Provinz“. Ich bin schon in meiner Jugend in den 70er Jahren zum Versandkunden geworden, da das örtliche Fachgeschäft fast jede Schallplatte, die ich wollte, erst bestellen mußte. Aber bestellen kann ich selbst, dafür brauche ich keinen Händler. Jedenfalls keinen stationären.

Ich bin ohnehin kein typischer Kunde, denn was von den Fachleuten heute so alles über „Erlebniseinkauf“ etc. gepredigt wird ergibt Geschäfte, die ich vermutlich nicht betreten würde - und wenn es mich doch dorthin verschlägt, meist sehr rasch wieder verlasse.

Ob die Läden in 50 - 70 km Entfernung einen Service, wie von hodelbahner beschrieben, anbieten weiß ich nicht, da ich dort noch nicht war.

Die einzig wirklich schlechten Erfahrungen beim „Online-Kauf“ habe ich bisher vor Jahren bei eBay gemacht - bis hin zu einer Strafanzeige wegen Betrugs einschließlich der Erfahrung, daß die Polizei in so einem Fall weder Freund noch Helfer ist, sondern ich mich ziemlich alleine gelassen fühlte. Seither ist diese Plattform für mich nur äußerster Notnagel, wenn es gar nicht anders geht. Mit seriösen Firmen, sei es im In- oder Ausland, habe ich bisher nur gute Erfahrungen gesammelt (und hoffe, daß das so bleibt).

Auf Modellbahnbörsen werden in der Tat oft hohe Preise verlangt. Aber zwischen „verlangen“ und „bekommen“ ist ein Unterschied. Für die von mir erwähnte Fleischmann P8 (in der Originalverpackung) habe ich EUR 80,00 bezahlt, was ich im Hinblick auf Alter und (erstklassigen) Zustand für angemessen hielt, zumal die Fahrprobe ebenfalls einwandfrei absolviert wurde.

Insgesamt ist es vermutlich eine Frage der persönlichen Vorliebe und Gewohnheit, wo man kauft. Gäbe es in erreichbarer Nähe ein Fachgeschäft, würde ich dieses eindeutig bevorzugen. Da das jedoch nicht (mehr) der Fall ist, weiche ich eben aufs Internet aus. Was zudem den Vorteil hat, daß ich weder einen Parkplatz suchen noch - sind es größere Dinge - alles nach Hause transportieren muß, sondern alles bis zur Haustür gebracht wird.

Viele Grüße
Bernhard
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Module (Gleichstrom) und Dioramen in H0
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
15.01.2016 16:16:33
Hallo winking smiley


Ich freue mich ja immer darüber, dass es in diesem Forum (meist) sachlich bleibt. In anderen Foren wären nach ein bis zwei Stunden schon die Messer herausgeholt worden yawning smiley

Mir ist vollkommen klar, dass es in vielen Regionen gar keine Möglichkeit mehr gibt, vor Ort einzukaufen. Für mich persönlich wären 30 bis 40 km durchaus vertretbar für einen Einkauf. Da fallen mit jetzt Spontan 5 Händler ein, dazu kommen dann noch 4 Geschäfte mit Modellbahnabteilung. Ein Weiteres Geschäft hatte vor einem Jahr geschlossen, was ich jetzt aber nicht wirklich tragisch finde, da es für mich persönlich auch etwas nach Sympatie und Fachwissen geht.

Außerdem möchte ich, soweit dies Möglich ist, die Artikel auch einmal sehen, zumindest beim Rollmaterial. Wenn ich bestimmte Konstruktionen (vor allem bestimmte Roco, Fleischmann, Brawa oder Trixartikel) aus den letzten Jahren und deren Fahreigenschaften sehe, dann bin ich froh, dass ich diese Artikel nicht irgendwo bestellt habe sondern mich schon im Ladengeschäft dagegen entschieden habe. Bei einem Häuserbausatz mag dieses Argument sicherlich nicht gelten, trotzdem kaufe ich die Artikel meist im lokalen Fachgeschäft. Ausgenommen davon waren mal Faller-Bausätze aus dem Aldi oder aber Exklusiv-Modelle, die es hier im Fachgeschäft nicht gab.

Viele würden auch lieber in einem Fachgeschäft einkaufen gehen, da diese aber aufgrund des Onlinehandels immer weniger werden gibt es gar nicht mehr die Möglichkeit. Sicherlich hat da auch der ein oder andere Händler die Zeit etwas verschlafen, da jeder Händler auch zusätzlich eine Onlineshop betreiben kann ....

Hinzu kommt für mich auch noch das Argument für den Fachhandel, dass beim örtlichen Händler meist mehr lokale Hersteller zu finden sind.

Man muss auch nicht erst jeden Artikel durch die halbe Bundesrepublik schicken ... Jetzt mal ein ganz Krasses Beispiel dazu: Ich habe sehr viel Rollmaterial von Gützold. Das Werk steht direkt hinter dem Fachgeschäft. Wird da ein Artikel "ausgeliefert", wird er über den Hof getragen und steht im Ladengeschäft. Warum soll dieser Artikel jetzt von Zwickau irgendwo in die Wachau geschickt werden, dort ausgepackt werden, wieder eingepackt werden und wieder nach Zwickau geschickt werden ... Diese Logik würde wohl nicht mal ein Schildbürger verstehen ;-) So ist das leider mit vielen Sachen ....

Schöne Grüße

Uwe
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
21.02.2016 19:46:27
Ja, das ist ein Thema wo man sich den Kopf zerbrechen kann. Ladengeschäft vs. Online. Ich denke, dass beide Ihre Vor- und Nachteile haben. Aber der Reihe nach.

Ladengeschäft: Seit nunmehr ~16 Jahren kenne ich den Eisenbahnerladen "Weiche 15" in Gomaringen, seit ca. 10 Jahren gehe ich dort regelmäßig, also einmal die Woche an meinem freien Arbeitstag, meist Montag (bin Koch) hin. Dort gibt es ein kleines überschaubares Sortiment. Welche die gängigsten Hersteller vertritt, ausgenommen Busch (welche Sie aber über Händlerkollegen besorgen kann) und Herpa. Da dieser Laden nur als Hobby betrieben wird, kommt es den Besitzern nicht um das schnelle Abwickeln von Kunden und Gewinnoptimierung an. Hier fühlt man sich ab der ersten Minute wohl und gut aufgehoben. Man kann sich über Produkte Informieren, diese anschauen, und direkt vergleichen. Hier habe ich eine 2. Heimat gefunden und ein 2. paar Eltern winking smiley

Fazit: Ladengeschäfte verlieren immer mehr an Präsenz. Wenn ich Bedenke, dass vor gut 5 - 8 Jahren im Umkreis von ca. 40 km 10 Eisenbahnerläden vertreten waren und mittlerweile auf 3 gesunken ist. Ein, wenn nicht der Grund ist der Onlinehandel!!! Gott sei dank gibt es die Weiche 15 noch. WIR BRAUCHEN HÄNDLER VOR ORT!!!!


Onlinehandel: Hier findet man Dinge, welche Kleinserienhersteller produzieren, Dinge die der Händler vor Ort nicht im Sortiment führt, Zubehör welches längst nicht mehr im Produziert wird (hier z.B. eBay) oder einfach alles was die Hersteller im Angebot haben. Ich muss gestehen, dass ich mich auch hier bediene. Negativ muss man hier aber sehen: man kann sich hier nur ungenügend über das Produkt informieren, diese nur als Bild anschauen und hat keinen direkten Ansprechpartner. Ein PLUS hier, welches mich aber nicht interessiert könnte auch der in Onlineshops angebotene Preis, welcher oft unter dem im Laden liegt.


Fazit: Hat mir oft aus der Patsche geholfen. LKW Modelle von Herpa findet man einige Jahre nach Veröffentlichung NICHT mehr im Laden und muss auf diverse Onlineshops zurückgreifen. Einige Produkte wie z.B. 3D Druck gibt es nur Online.


Fazit gesamt: Meiner Meinung nach kann, darf, sollte man beide Komponente benutzen. Beide ergänzen sich perfekt. Es kommt auf die Verteilung an. am besten 50% / 50%


In diesem Sinne schönen Sonntag noch

Felix



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.2016 19:47 von Felix Benz.
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
01.10.2016 10:50:50
Hallo Zusammen!

Da mich Uwe so nett zu diesem Thema eingeladen hat, will ich an dieser Stelle auch mal meinen Senf dazu geben!
Da ich ja erst vor nicht allzu langer Zeit wieder in das Thema Modellbahn eingestiegen bin, musste ich mich natürlich in diesem Zusammenhang auch damit beschäftigen, wo ich denn das Material herbekomme...

Ich möchte mal kurz die Situation vor und nach meiner Modellbahnpause schildern. Ich muss dazu sagen, dass ich aber schon mein gesammtes Leben lang immer dem Thema Modellbau treu geblieben bin! In meiner modellbahnlosen Zeit habe ich LKWs in 1:14 und Schiffe gebaut, die natürlich ebenfalls ferngesteuert und mit allerlei Funktionen ausgestattet waren.

Meine Modellbahnzeit begann mit ca. 11 Jahren... Nach langem Quälen meiner Eltern und geschätzten 1000maligem Vorbeigehen an einem Schaufenster in der eine LGB Lok unermüdlich Ihre Kreise zog war der Virus ins Haus geholt...
Zu Weihnachten bekam ich eine LGB Startpackung in der eine "Kleine Dicke" Dampflok und 2 Kipploren waren... Die nächsten Jahre waren meine Wünsche ganz klar: Material für die Eisenbahn...

Zu diesem Zeitpunkt gab es in meiner Heimatstadt 2 Spielzeuggeschäfte mit ansehnlichen Modellbahnabteilungen und ein reines Modellbahngeschäft, sowie einen Modellbauladen...
Internet oder Handy gab es nicht. Also wurden Neuanschaffungen immer in einem der Läden getätigt! Bestellen war nie nötig, denn einer hatte es sicher vorrätig...

Ich wurde langsam erwachsen. Mit 19 begann ich meine Lehre als Maschinenschlosser die nur ein Ziel hatte!

Das Hobby zum Beruf machen: Ich bewarb mich bei der DB zur Ausbildung zum Lokführer! 1992 begann ich in Ulm bei der (damals noch) Deutschen Bundesbahn als Lokführer Anwärter. Naja wie damals üblich war ich oft unterwegs. Bundesbahnschule Kassel, Bundesbahnschule Regensburg, München und viele andere!
Das Hobby konnte ich nicht mehr ausüben, ich lebte im Wohnheim der DB auf geschätzten 14m im Quadrat.

Nach dem LGB Konkurs angemeldet hatte, habe ich alles verkauft. Nicht nur deshalb... Schliesslich gibt es auch Zeiten, wo man um jeden Pfennig (Heute Cent!) froh war...

Ich war sehr oft auf Börsen und Ausstellungen. Die Messe in Friedrichshafen war quasi Pflicht. Ich habe nie aufgehört die Eisenbahn (Gross und Klein) zu lieben...

Nach einem Wechsel das Arbeitgebers (Die private DB und ich haben uns einfach nicht verstanden!) habe ich zu einer private Bahn gewechselt. Dort war reisen angesagt. Selten zu Hause, ständig unterwegs. Wieder keine Zeit fürs Hobby!

Vor zwei Jahren war es dann genug. Abermals wechselte ich den Arbeitgeber. Seither bin ich in der Schweiz bei einer Tochter der SBB. Und siehe da... Ich habe Freizeit!!! Nicht zu viel, aber dennoch ich hab sie... Zeit für ein Hobby!!

Nun war klar es wird wieder gebaut! Spur 1 oder 2m schied aus. Zu teuer, zu spielzeughaft oder was auch immer... 0 war noch nicht so stark vertreten und fast immernoch zu gross. N und Z für für meine Begriffe zu klein. Also H0!

Nun sah es aber inzwischen in Friedrichshafen anders aus. Modellbahngeschäft gab es nicht mehr. Spielzeuggeschäft hat nur eins überlebt. Dessen Modellbahnabteilung eher mager...

Also in die nächste Stadt. Obwohl ca. 35km entfernt gibt es dort ein richtiges Modellbahngeschäft... Ich wollte mich nur umsehen um die Lage zu sondieren. Stattdessen erwartet mich ein verbales Bombardement der Frau des Eigentümers. Ich erklärte, dass ich den Wiedereinstieg plane und da war es passiert. Sie begann wie ein Wasserfall zu quasseln. Auf was ich alles achten müsste damit es real wirkt.
Sorry ich bin Lokführer, der zu diesem Zeitpunkt 3 verschiedene Länder befuhr und hatte sicher keine Nachhilfe in Sachen Signalkunde nötig... Fragen meinerseits wurden ignoriert. Man wollte mir um jeden Preis Märklin andrehen und liess nichts anderes zu. Nach ca. 30 Minuten gelang es mir mich zu befreien!

Seither kaufe ich eigentlich ausschliesslich per Internet. Leider hat mein Onlinehändler seine Geschäfte zu weit weg. Detmold und Bremen. Sein Kundendienst ist meiner Meinung nach perfekt. Das Preisverhältniss super.
Ich bleinbe definitiv Kunde bei Modellbahnshop-Lippe. Da es hier in der Gegend für mich keine ernstzunehmende Alternative gibt...
Ich würde behaupten, dass ca. 97% meines jetzigen Modellbahnbestands von dort sind. Da mein Sohn in Bremen studiert, werde ich sicher demnächst mal die Möglichkeit haben, vor Ort einzukaufen. Bin schon gespannt...

Viele Grüsse vom Bodensee...

Klaus
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
04.10.2016 06:05:42
Hallo Klaus smileys with beer

Danke für Deinen sehr ausführlichen Beitrag. Nun wissen wir hier auch etwas mehr über Dich thumbs up

Wenn ich die gleichen Erfahrungen wie Du in diesem Geschäft gemacht hätte, wäre ich wahrscheinlich rückwärts wieder raus gegangen.

Im Grunde kann man die Händler in 3 verschiedene Kategorien einteilen.

1. Man verkauft nur das, was man selbst besitzt, andere Meinungen werden ignoriert!

2. Man verkauft nur das, wo man die höchste Gewinnspanne hat!

3. Man geht auf die Interessen und Vorlieben des Kunden ein und greift notfalls beratend ein, wenn man Probleme sieht und klärt den Kunden auf.

Bei Dir war dies wohl eher ein Geschäftsmann bzw. eine Geschäftsfrau der ersten oder zweiten Kategorie. Persönlich würde ich mich da auch nicht wohlfühlen und würde da nicht einkaufen.

2 kleine Beispiele:

Ich kam am Freitag wieder heim und habe auf diesem Weg gleich einen Besuch im Modellbahngeschäft gemacht. Bei mir dauert dies immer ein Stück, ich bin da auch mal gut und gerne über eine Stunde im Laden. Zwischenzeitlich kommen dann natürlich auch mal andere Kunden vorbei und man bekommt dann natürlich auch die Beratung mit. Es kam eine Dame ins Geschäft, die Gleise kaufen wollte, als Start für Ihren Sohn (Es gibt also immer noch Familien, wo den Kindern etwas über Modellbahn vermittelt wird ... thumbs up ) Man fragte nach ob schon was vorhanden ist, wie und wo gebaut werden soll, ob eine Anlage entstehen soll oder als Teppichbahn usw... Man stellte dann auf die Bedürfnisse angepasst verschiedene Gleissysteme mit und ohne Bettung verschiedener Hersteller vor, zeigte auch Startsets usw.... Man hat richtig ordentlich beraten und so kann man auch die Kunden zum wiederkommen motivieren. Ich fand es Klasse.

Es gab hier bis vor einigen Jahren noch ein zweites Modellbahngeschäft. Ich war dort nicht gerne hingegangen und dies hatte auch seinen Grund. Es herrschte immer eine total eigenartige Stimmung dort. Man fühlte sich ständig beobachtet und wenn man etwas angesehen hat, hörte man auch den Inhaber, wie er gerade seine Frau oder Angestellte runter machte und dies nicht gerade leise ... Ahnung hatte der Inhaber schon gehabt, die Beratung tendierte aber auch gerne in die Richtung bestimmter Hersteller ... Den Rest kann man sich denken. Es dürfte jetzt schon 2 Jahre her sein, wo der Laden dann geschlossen hatte, als Begründung sagte der Inhaber irgendwas wie, dass Zwickau nicht bereit wäre für hochwertige Ware und individuelle Beratung.. Da auch sehr viele meiner Freunde eine Ähnliche Meinung wie ich haben, denke ich mir einen anderen Grund...

Auch ich habe natürlich Erfahrungen mit Onlinehändlern gemacht. Ganz oben steht ein Erfahrungsbericht dazu. Es gab natürlich auch positive Erfahrungen. Mein gesamter Gleisschotter und die ganzen Litzen stammen von einem Onlinehändler, der Gleisschotterschmiede. Beim MSL habe ich auch schon bestellt, dies aber mehr daher, da mein örtlicher Händler bei diesem Hersteller nicht bestellt. Aber auch hier wird man bei einer technischen Frage gerne in eine bestimmte Richtung "umorientiert". Ansonsten hatte ich mir auch in diesem Jahr auch einen Teil der Clubkataloge dort bestellt, auch daher da es in den letzten beiden Jahren große Probleme mit dem Brekina Autoheft hier im Geschäft gab.

Am Ende kann man sagen, dass jeder dort einkauft, wo man sich wohl fühlt. In Sachen Kundenservice sehe ich trotzdem den Einkauf beim Händler vor Ort am Besten, dieser kann sich am wenigstens einen Fehler erlauben, da sich ein schlechter Service schnell im Ort herum spricht.

Schöne Grüße smileys with beer

Uwe

PS.: Wer meinen Humor nicht versteht, der rennt zum Lachen in den Keller :-)
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
05.10.2016 11:07:50
Hallo Uwe...

Da hast Du wirklich Glück!
Es war ja nicht nur die verbale Flut, die in diesem Geschäft über mich hereinbrach. dazu kam noch, dass die Frau des Besitzers Ihr Enkelkind auf dem Arm trug, welches in erschreckender Regelmässigkeit kleine KIBRI und VOLLMER Kartons aus dem Regal zog und einfach auf den Boden fallen lies. Anfangs ging ich noch in die Kniebeuge und hob diese wieder auf, bis es mir zu blöd wurde, da es anscheinend nur mich zu stören schien...
Naja wie gesagt; es war echt Horror.

Würde sicherlich auch in ein Geschäft hier gehen, wenn es denn ein gutes gäbe. Aber ich muss sagen dass man ohne auch klar kommt. Bei grösseren Anschaffungen belese ich mich halt im Internet und versuch dann Vor- und Nachteile gegenseitig abzuwiegen. Bisher hats immer geklappt.`

Manchmal bin ich auch nicht sicher ob alle Geschäftsinhaber wirklich verstanden haben worum es geht. Wenn ich in einer anderen Stadt bin, gehe ich natürlich auch gerne in Modellbahnshops um zu stöbern und ggf. auch zu kaufen.
ich halte meine bisherigen Basteleien wirklich nicht für den grossen Wurf; aber das was in manchen Läden dann so rum steht, zeigt mir dann ganz schnell, dass manche Betreiber nicht verstanden haben dass MoBa in den letzten Jahren enorm verändert wurde.
Wer glaubt mit Grasmatte, unbehandelten Bausätzen und oberirdischen Weichenantrieben auch nur einen Kunden locken zu können, der hat im wahrsten Sinn des Wortes den Zug verpasst!!

Beratung scheint ohnehin immer subjektiv zu sein!
Berät der gut, der meine Vorstellungen bestätigt und noch mehr verstärkt?!
Oder eher der, der mir etwas ganz Neues präsentiert und dies rhetorisch geschickt rüberbringt?

Genau aus diesem Zweifeln heraus habe ich bei meinem Übungsdiorama insgesamt 3 verschiedene Unterflurantrieb verwendet.
Habe Bretter weise verschiedene Sorten Gras verbraucht und ein Brett mit diversen Schotterarten gebaut.

Ich weiss, man kann nicht immer alles ausprobieren. Aber meine Erfahrungen und meine Eindrücke sind mir wichtiger und lieber wie die Beratung eines Fachmanns (Wenn er denn wirklich einer ist).

Deshalb lebe ich ganz gut hier ohne Geschäft. Hätte aber auch nichts gegen ein gutes MoBa Geschäft in der Nähe... winking smiley

Viele Grüsse vom Bodensee...

Klaus
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
05.10.2016 11:27:26
Hallo zusammen,

ich habe mein Ladengeschäft gefunden. Service sehr gut, betreibt auch Online - Handel mit versenden.

Schaut mal unter www.modellbahnprofis.de nach.

Grüße

Ernst
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
05.10.2016 18:19:42
Hallo allerseits,

anscheinend ist es in vielen Städten im Laufe der Zeit doch ähnlich gelaufen. Ich bin gebürtig in Aschaffenburg. In meiner Kindheit gab es dort ständig mindestens zwei Spielwarengeschäfte, die ein umfangreiches Modellbahnsortiment führten. Eines war das Kaufhaus "Berhard", das das Sortiment während des Jahres reduzierte, zur Advents- und Weihnachtszeit jedoch sehr aufstockte. Der größte Teil meines "Altbestandes" ist vermutlich von dort.

Später fing ein Modellbahner zunächst nebenbei an, dann eröffnete er ein "richtiges" Geschäft, welches im Laufe der Jahre zu einem recht großen wurde. In seinen Anfangstagen - da war ich so etwa zwischen 13 und 15 - riet er mir, von Trix Express auf Trix International (wie das damals hieß) umzusteigen. Zum reinen Materialpreis, den ich mir von meinem Taschengeld leisten konnte, baute er mir alle Loks um (bis auf die 64 und die Bayr. S 3/6, die "nicht umbaubar" waren). Heute undekbar so etwas! Die Loks laufen heute noch einwandfrei. Viele Jahre später, als er an die Altersgrenze kam, wurde das Geschäft geschlossen. Wie es dort heute aussieht, weiß ich nicht, da ich schon seit 1992 fortgezogen bin.

In meiner Außendienstzeit habe ich immer Besuche in Modellbahngeschäften eingeplant. So war ich stets gut versorgt, denn was der eine Händler nicht hatte, fand ich beim Nächsten. Bei einigen habe ich seinerzeit jede Menge (teils deren ganzen Bestand) an Fleischmann-Kupplungen gekauft, da ich auf diese umgestellt habe.

Hier in Bad Hersfeld gab es ein Geschäft, das auch Modellbahnen führte. Beim Bericht von Klaus, man wollte ihm unbedingt Märklin andrehen, mußte ich laut auflachen. So ziemlich jede Frage, die ich in dem heute nicht mehr vorhandenen Geschäft stellte, wurde mit dem Hinweis "wie führen Märklin" beantwortet. Aber als Gleichstromer nützt mir das nicht viel.

Einige Jahre lang gab es ein kleines Geschäft, das aber auch geschlossen hat. Die Konditionen der Hersteller (z. B. Mindestauftragswerte) waren so, daß er keine Chance hatte - zumindest was die Modellbahn betraf. Wie es mit den Zubehörfirmen aussah, weiß ich nicht.

Durch Hinweise hier im Forum sowie Erfahrungen meiner Clubkollegen im hiesigen Modellbahnclub bin ich inzwischen auch beim MSL "gelandet" und rundum zufrieden. Durch eine Anzeige in einer "führenden Modellbahnzeitschrift" bin ich auf ein weiteres Geschäft in Sachsen mit Onlineshop (auch ein Club-Treff-Händler) aufmerksam geworden, mit dem ich auch schon gute Erfahrungen gesammelt habe.

Umständlich wird es höchstens, wenn nur ein paar Kleinteile fehlen. Da heißt es halt, mitdenken und vorausschauend solche hier lagernd haben. Aber auch das hat bisher gut geklappt. Im Zweifel kann meist auch irgend jemand aus dem Club weiter helfen. Bis auf die Stromabnehmer, die ich bei mehreren Händlern angefragt habe, aber niemand kannte oder solche besorgen konnte. Und dann war ich schon mal in einer Stadt mit Modellbahngeschäft - da hing das Schild im Fenster "heute geschlossen". Pech gehabt, dann müssen die Schleifer eben warten - oder ich muß mir etwas anderes einfallen lassen.

Ein Geschäft am Ort wäre sicher schön und manchmal praktisch, vor allem, wenn ich mir etwas ansehen möchte. Aber die Zeiten ändern sich und man muß sich arrangieren, will man das Hobby nicht ganz aufgeben. Und nicht jeder wohnt nun mal in einem Ballungsgebiet. Und nur, um ein Geschäft in der Nähe zu haben, werde ich ganz sicher nicht vom Land (bzw. Kleinstadt) zurück ins Rhein-Main-Gebiet ziehen. Ich bin heute noch froh, dort weg zu sein.

Viele Grüße
Bernhard
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Module (Gleichstrom) und Dioramen in H0
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
05.10.2016 21:43:47
Zitat
hodelbahner
Schaut mal unter www.modellbahnprofis.de nach.

Hallo Ernst, ohne jetzt Dir und Deinem Händler jetzt nahe treten zu wollen, und ich möchte hier auch nicht für oder gegen einen Händler eine fruchtlose Debatte lostreten, nur als ich die Versandkosten gesehen habe war ich doch etwas überrascht. Da steht wöchentlich (ich zitiere)

Versandkostenfrei ab EUR 200,00 Bestellwert
Minimale Versandkosten: EUR 4,50
Maximale Versandkosten: EUR 7,50
Bei einem Bestellwert bis EUR 15,- erheben wir zusätzlich einen Mindermengenzuschlag von EUR 5,00 für die Bearbeitung

Also da muss ich sagen, da hat es Einer den Onlinehanden nicht nötig. Selbst wenn ich in der Regel höhere Bestellwerte erreiche. Der letzte Satz würde bei mir schon ausreichen um dort nicht zu bestellen, da ich so ein Gebaren als Gängelung am Kunden sehe. Mindestens 9,50€ Porto bei einer Kleinstbestellung? Das ist nicht profihaft das ist eine Frechheit. Ander Händler sagen schon ab 19,- oder 50,- Portofrei.

Porto und Verpackungskosten sind halt das notwendige Übel beim Fernabsatz und auch legitim aber die Konkurrenz im Onlinehandel ist groß und nur eine Klick weiter.

Wie gesagt, nicht böse sein, ist nur meine eigene Meinung. Es liegt mir fern Dich oder sonst wen zu diskreditieren. Wenn der Händler wirklich so messerscharf kalkuliert hat, dass er auf die 5,-€ bei Kleinstaufträgen angewiesen so sei es auch Ihm gewährt.



Bis denn und tschüss

Michael Htongue sticking out smileybel
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
06.10.2016 05:27:16
Guten Morgen,

uiiiiii ... schwierig. Vielleicht hätte man das nennen von diversen Onlineshops im Vorfeld ausschließen sollen. Vielleicht auch nicht, ich weis gerade nicht was besser ist. Auf der anderen Seite ist eine ordentliche und sachliche Diskussion, wie es diese jetzt ist, auch immer sehr gut.

Natürlich sind Versandkosten im Onlinehandel gängig.

Wenn ich den Aufwand für den Versand eines Artikels wirklich richtig kalkuliere, dann sind die oben genannten Kosten dieses Händlers wirklich angemessen und die entstehen am Ende auch. Hier rechnet man Ende die Arbeitszeit und alles mit ein. Ich kenne diesen Händler persönlich nicht, habe auch noch nie dort etwas bestellt oder gekauft.

Ob man dann natürlich wirklich die Masse verkaufen kann und Kunden gewinnt - Ich glaube nein.

Vielleicht hat es dieser Händler auch gar nicht nötig, Kleinaufträge zu bearbeiten. Das ist auf jeden Fall ein klares Signal, bitte kauf viel, oder lass es am Besten.

Wenn ich jetzt die Versandkosten bei anderen großen Onlinehändlern sehe - Zum Beispiel die 1 € bei MSL, dann können diese nicht kostendeckend sein. Man verkauft aber dort die Masse und macht damit den Umsatz.

Ich persönlich bin froh über jeden Händler und Hersteller den es gibt. Zum einen gibt es das Sprichwort "Konkurrenz belebt das Geschäft" zum Anderen gehen natürlich auch die Preise mit wenigen Händlern deutlich nach oben, da sie keiner Konkurrent fürchten müssen. Persönlich ist für mich der Blick auf den Preis meist an zweiter Stelle. Mir ist es bedeutend lieber, wenn was kaufen möchte, dass ich die Ware erst einmal im Geschäft sehe. Von manch einem großes Hersteller von Rollmaterial gab es in letzter Zeit viele schrecklich umgesetzte Modelle für teures Geld, was ich mir nicht antun möchte. Sicherlich kann man im Versandhandel auch etwas zurücksenden .... Dies schaut sich der Versandhändler aber nur 1 oder 2 mal an und dann war es das ... Zum Anderen wird die Ware damit auch nicht besser.

Schöne Grüße smileys with beer

Uwe

PS.: Wer meinen Humor nicht versteht, der rennt zum Lachen in den Keller :-)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.10.2016 05:41 von uwe1980.
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
06.10.2016 14:22:14
Hallo zusammen,

was die Versandkosten betrifft, kann mann vielleicht darüber diskutieren, oder auch nicht.

Wer von uns allen arbeitet umsonst? Ich nicht, sonst hätte ich keine Geld um es ins Hobby zu investieren.

Ich muss auch 40 Kilometer einfach fahren, das kostet ja auch.

Aber jeder soll es so machen, wie er will.

Bei mir passt in diesem Geschäft der Service, darum kann ich es weiterempfehlen.

Grüße aus dem Münchner Osten

Ernst Stegmeier
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
06.10.2016 14:50:22
Hallo Ernst smileys with beer

Wenn Du mit allem zufrieden bist, dann erfüllt es seinen Zweck und alles passt the finger smiley

Schöne Grüße smileys with beer

Uwe

PS.: Wer meinen Humor nicht versteht, der rennt zum Lachen in den Keller :-)
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
06.10.2016 22:29:25
Hallo Ernst,

na dann ist doch alles im grünen Bereich und nur darauf kommt es anthumbs up
Also so wie ich das sehe, kann man hier im Forum sehr gut über "brisante" Themen sprechen - der Tonfall hier im Mikroländer Club ist wirklich immer überaus freundlich. Alleine das ist es schon Wert hier Mitglied sein zu dürfen.

Ich bin auch der Meinung jede Art von Handel hat seine Berechtigung und auch Vor- und Nachteile.

Modellbahngeschäft

+ Ware kann sofort begutachtet werden
+ Ware kann sofort mitgenommen werden
+ evtl. "Fach" Beratung (eher die Seltenheit)

Onlinehandel

+ man kann von Zuhause besser die Preise vergleichen
+ man hat 14 Tage Zeit die Ware Zuhause in aller Ruhe zu prüfen
+ Ware immer verfügbar
+ keine Zusatzkosten für Parkhaus /Sprit
+ man kann kaufen wann es am Besten passt
+ unerschöpfliche Vielfalt
+ viele Arten der Bezahlung der Ware

Bei meiner Auflistung stelle ich für mich fest, das die Vorteile (für mich) beim Onlinehandel überwiegen. Nicht desto trotz gehe ich auch gerne ins Modellbahn Geschäft - es ist dann schon etwas Besonderes dort zu sein. Auch außerhalb des Modellbau habe ich in den letzten Jahren bei mir festgestellt, dass sich mein Kaufverhalten immer weiter Richtung www verschiebt. Sei es bei Alltagselektronik oder vor allem Klamotten. Gerade Kleidung kaufe ich eigentlich nur noch im Internet - das ist praktisch und bequem.



Bis denn und tschüss

Michael Htongue sticking out smileybel
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
07.10.2016 06:05:57
Guten Morgen smileys with beer

Bei Jedem Argument fällt einem auch ein Gegenargument ein, weil bei Jedem auch die Voraussetzungen etwas anders liegen the finger smiley

Da ich das mit dem Zitat hier nicht so gut kann, schreibe ich mal meine Gegenargumente einfach zu den Vorteilen dazu:
Modellbahngeschäft

+ Ware kann sofort begutachtet werden

Wenn Sie denn verfügbar ist .... Es gibt viele Fachgeschäfte, die eine große Auswahl haben, allerdings alles kann niemand haben ... Aber Die Begutachtung ist mir das allerwichtigste!!!

+ Ware kann sofort mitgenommen werden

Wenn Sie denn verfügbar ist .... Aber auch hier ist mir das extrem wichtig... mir sind auch einmal beim Gleisbau Samstagnachmittag bestimmte Gleise ausgegangen. Ein Anruf löste das Problem und ich konnte Samstagabend die Gleise abholen ...

+ evtl. "Fach" Beratung (eher die Seltenheit)

In den alt eingesessen Geschäften eigentlich die Regel. Es gibt aber auch immer wieder andere Beispiele. Kleines Beispiel von mir: Ist gut 5 Jahre her im Spiele Max in Chemnitz, da habe ich mir eine Ludmilla gekauft. Natürlich sollte die Lok auch ausprobiert werden. Die Verkäuferin öffnete etwas eigenartig die Verpackung und stelle diese schöne Lok auf eines der drei Gleise vor ihr und drehte dann an einem Regler. Es tat sich nichts ... Als ich ihr erklärte, dass eine H0 Lok ganz schlecht auf TT Gleisen fährt bekam ich einen Lachanfall....

Onlinehandel

+ man kann von Zuhause besser die Preise vergleichen

Der Preis ist auch nicht alles.

+ man hat 14 Tage Zeit die Ware Zuhause in aller Ruhe zu prüfen

Das mache ich im Geschäft gleich... Dann bleibt im Reklamationsfall nur die (evtl. kostenpflichtige) Rücksendung, der Weg zur Post usw....

+ Ware immer verfügbar

Wenn sie wirklich auf Lager ist, siehe meinen ersten Beitrag oben. Im Geschäft sehe ich ob die Ware da ist oder nicht. Da gibt's im Onlinehandel viele schwarze Schafe.

+ keine Zusatzkosten für Parkhaus /Sprit

Bei Rücksendung schon, oder wenn mal was nicht von DHL geliefert wird und man ins Nirwana fahren muss um ein Paket zu holen. Am Freitag lag in meinem Briefkasten eine Benachrichtigungskarte von einem Zustelldienst, der mit solchen braunen Karren unterwegs ist... 20 Minuten einfache Fahrstrecke hätte mich die Abholung zeitmäßig gekostet .... Dazu die Benzinkosten ... Ich habe mit denen telefoniert... Erst Warteschleife, dann eine zickige Mitarbeiterin .... Übrigens in dem Paket waren 3 vor 6 Wochen bestellte Prospekte, die sogar in einen kleinen Briefumschlag gepasst hätten....

Im Übrigen fahre ich bei meinem Händler mindestens 2 bis 3 mal in der Woche vorbei, daneben ist ein Netto, gegenüber Aldi, 500 entfernt Krankenhaus und Ärztehaus, Parkplätze gibt es genug...

+ man kann kaufen wann es am Besten passt

stimmt schon ... aber muss man das? Ich mag es da eh immer klassischer... Müssen Sonntagsöffnungen in Geschäften sein? Muss ein Supermarkt Samstags bis 22 Uhr geöffnet sein? Das geht doch alles zu Lasten der Familien ....

+ unerschöpfliche Vielfalt

Im Onlinehandel gibt's am Ende die gleiche Auswahl wie im Einzelhandel. Vielleicht sind mehr Sachen vorrätig, aber auch da muss einiges bestellt werden.

+ viele Arten der Bezahlung der Ware

In den allermeisten Fällen die Zahlung in diversen Vorkasse Varianten. Im Geschäft sehe ich die Ware die ich kaufe und weis auf was ich mich einlasse. Beim Onlinehandel nicht. Natürlich, die meisten Händler sind seriös und es funktioniert, aber eben nicht alle.


Das ist ja hier im Forum schon fast einen Revolution the finger smiley Eine langanhaltente sachliche Diskussion thumbs up

Schöne Grüße smileys with beer

Uwe

PS.: Wer meinen Humor nicht versteht, der rennt zum Lachen in den Keller :-)
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
07.10.2016 09:25:05
Hallo zusammen,

schön das die Diskusion in so geregelten Bahnen abläuft.smiling bouncing smiley

Es zeigt, das es doch noch Menschen mit etwas Grips im Kopf gibt.the finger smiley

Wenn wir Modellbahner und Modellbauer unsere noch vorhandenen Geschäfte zu Grunde gehen lassen, wird auch unser Hobby sterben.sad smiley

Wenn was nicht funktioniert, sollte mann doch Ross und Reiter nennen, und nicht verbal auf alle eindreschen.angry smiley

Jeder Händler ist dankbar, wenn die Fehler, die er macht, angesprochen werden (zumindest viele).

Die die nicht zuhören, werden sehr schnell vom Markt verschwinden.

Das sollte man aber auch ansprechen, damit der "Chef" des Ladens auch weis, was seine "Angestellten" so treiben.

Schönes Wochenende

Ernst Stegmeier
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
07.10.2016 15:30:29
Hallo zusammen,

den lobenden Äußerungen, daß hier eine sachliche Diskussion auch über kontroverse Themen möglich ist, schließe ich mich gerne an. Da habe ich wirklich schon anderes erlebt, so daß das hier doppelt erfreulich ist.

Ich bin schon in meiner Jugend, lange vor Erfindung des Internets, zum „typischen Versandhandelskunden“ geworden. Immer wenn ich ein Buch oder eine Schallplatte wollte, hieß es im Fachgeschäft „haben wir nicht da, können wir aber gerne bestellen“. Nun, bestellen konnte ich auch damals schon selbst, dazu brauche ich kein Ladengeschäft.

Das Grundproblem sehe ich persönlich darin, daß es - zumindest außerhalb von Ballungsgebieten - keine flächendeckende „Versorgung“ mit Fachgeschäften mehr gibt. Faller sitzt ja mitten im Schwarzwald - dort müßte man das eigentlich aus eigener Anschauung kennen. Das Spielwarengeschäft mit Modellbahnabteilung, das es hier lange gab, hatte zwar ein für eine Kleinstadt angepaßtes (ließ nicht zu großes) Sortiment, aber immerhin war etwas da. Als ich dann meine „Modellbahnpause“ beendet habe, hat das geschlossen. Allerdings wäre ich da ohnehin nicht sehr weit mit gekommen, denn auf viele Fragen - ich schrieb es früher - erhielt ich die Antwort „wir führen Märklin“. Etwas Fleischmann und Trix war auch da, aber nie das, was ich gerade wollte bzw. brauchte. Es gibt zwar noch ein Spielwarengeschäft, das führt aber keine Modellbahnartikel.

Die (räumlich) nächsten Fachgeschäfte sind mW in Fulda, ca. 40-45 km, oder Kassel, ca. 60 - 70 km, entfernt, jeweils einfache Fahrstrecke. Selbst nach Fulda gäbe das - Fahrzeiten, Parkplatzsuche, Gang ins Geschäft und dann alles wieder retour - eine Halbtagesfahrt. Dazu noch Fahrtkosten und Parkhaus. Das ist mir einfach zu viel Aufwand (Zeit, Kosten) und zu umständlich. Als ich vor einigen Monaten das letzte Mal in Fulda war, wollte ich das Modellbahngeschäft aufsuchen. Als ich hin kam, hing ein Schild im Fenster: heute geschlossen. Ein gleiches ist mir diesen Sommer in Gotha passiert. Es soll eben nicht sein.

Wie Michael kann ich feststellen, daß sich mein Einkaufsverhalten Richtung online verschiebt, einfach, weil das problemlos vom heimischen Schreibtisch aus geschehen kann. In Geschäften „stöbern“ mag ich schon seit Jahren nicht mehr, nicht mal in Buchhandlungen - und das will bei meinem Bücherbestand und -nachschub etwas heißen.


Stichwort Preis

Sicher ist der Preis nicht alles, aber doch sehr viel. „Bebenhausen“ ist das mit Abstand teuerste Modell (einschl. Lokomotiven), das ich besitze. Wäre es nicht Bebenhausen gewesen, bin ich mir nicht sicher, ob ich den Betrag für ein Modell ausgegeben hätte. Das ist mein Hobby, keine Kapitalanlage!

Anderes Beispiel: die pr P 4.2 von Fleischmann. Zum empfohlenen Preis hätte ich mir die nie gekauft, obwohl das eine Lok ist, die seit meinen lange zurückliegenden Teenagertagen den Titel einer „Traumlok“ trägt; im Frühjahr jedoch war die bei einem (Club-Treff-) Händler online zu deutlich günstigerem Preis zu haben. Da schlug ich dann zu. Was nützt mir eine Superdetaillierung, wenn dafür der Preis in ungeahnte Höhen entschwindet?


Stichwort Fachberatung

Die hätte ich in den letzten Monaten durchaus gebrauchen können, da ich mit dem Gedanken, auf Digitalbetrieb umzustellen, liebäugelte. Letztlich habe ich hier im Forum nachgefragt und etliche Diskussionen mit den Modellbahnclubkollegen geführt. Die Probleme werden sich ohnehin erst in der Praxis, also wenn es an die Umrüstung meiner (vielen vor allem alten) Loks geht, einstellen. Und ob ich eine Beratung, die mir genützt hätte, bekommen hätte, sei dahingestellt. Ich brauche nämlich kein ach wie leistungsfähiges System, sondern will schlicht und einfach die Loks digital fahren lassen können. Durch Hinweise im Club habe ich dann eine Grundausstattung erworben, die genau dies leistet.


Stichwort Ware prüfen

In meinem Modellbahnerleben kam es bisher nur ein einziges Mal vor, daß eine Lok einen Garantiefall hatte. Das wäre im Laden auch nicht aufgefallen, weil der sich erst nach ein paar Tagen einstellte. Das war sinnigerweise die erste ziemlich moderne Lokkonstruktion, die ich gekauft habe. Platine kaputt. Der Austausch (über den Händler) ging ziemlich flott. Meine alten Loks, teilweise aus den 50er Jahren, hatten übrigens bis heute keine Probleme. Ob es an der Einfachheit der Technik liegt? (Alles was nicht dran ist, kann nicht kaputt gehen.)


Zitat
hodelbahner
Wenn wir Modellbahner und Modellbauer unsere noch vorhandenen Geschäfte zu Grunde gehen lassen, wird auch unser Hobby sterben.
Das ist mir schon bewußt. Aber in gewisser Weise ist es ein Teufelskreis. Es wird wohl am Ende darauf hinaus laufen, daß es nur noch in Ballungsgebieten Händler gibt, nicht mehr jedoch in der „Provinz“ oder auf dem flachen Land.

Der Online- bzw. Versandhandel ist, so sehe ich es, für mich die ziemlich einzige Möglichkeit, überhaupt noch mein Hobby auszuüben. Gäbe es den nicht, würde ich das Hobby aufgeben. Denn ich bin schlicht und einfach nicht bereit, zwischen 40 und 70 km einfache Strecke zu fahren, nur um einzukaufen. Und das „nebenbei“ miterledigen würde nicht funktionieren, da ich in die genannten Städte normalerweise nicht muß. D. h. nach Kassel komme ich ein Mal im Jahr zum (meist sehenswerten) Weihnachtsmarkt. Und da ließe sich ein Besuch nicht verbinden, da wir i. d. R. mit dem Zug hinfahren und beide Geschäfte so weit außerhalb sind, daß das zu Fuß zu weit ist.

Es wird meiner Überzeugung nach also darauf hinauslaufen, daß es Gebiete gibt, die mit „Händlern versorgt“ sind und solche, in denen nur der Versandhandel bleibt.

Viele Grüße
Bernhard
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Module (Gleichstrom) und Dioramen in H0
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
07.10.2016 17:17:49
Hallo zusammen,

ein interessantes und kontroverses Thema, zu dem ich auch noch ein paar Worte beitragen möchte..

In meiner "ersten Modellbahnphase" Ende der 1970er / Anfang der 1980er gab es in unserem Ort einen Modellbahnhändler. Ebenso im Nachbarort, in der nächst größeren Stadt drei.
Die beiden Dorfläden hatten die Modelleisenbahn nur als Zusatzsortiment neben Garten- und Heimwerkergerät oder Fahrrädern.

Bekommen habe ich dort immer alles, was ich brauchte. Wenn mal was nicht da war, brauchte man einen Kompromiss oder man hat es bestellt.

Meine Ansprüche waren damals nämlich noch gering. Gekauft wurde, was gefiel - oder eben das, was da war. Das führte auf der Modellbahn zu einem bunten Mix aus allen möglichen Epochen und Gebäuden. Da stand dann halt die Kirche direkt neben dem Ladekran. Technische Raffinessen erschöpften sich an der Beleuchtung oder maximal einer einer wasserbetriebenen Mühle.



Heute habe ich höhere Ansprüche, und der Markt ist - so sehe ich das - umfangreicher und unübersichtlicher als damals. Da kann ich es keinem klassischen Händler (ohne Onlineangebot) verdenken, dass eben nicht alles immer verfügbar ist.


Fakt ist:
Sobald ich irgendwo einen Modellbahnladen sehe, bin ich drin. Und meistens finde ich auch was.

Vieles kaufe ich auch übers Internet. Hauptsächlich wegen der Auswahl und Verfügbarkeit, weniger wegen den Preisen.

Dabei hat sich meine Taktik bewährt:
Ich kaufe regelmäßig bei zwei, drei zuverlässigen Online-Händlern ein. Was ich dort nicht bekomme, suche ich pauschal über die bekannte elektronische Verkaufsplattform. Da es sich bei vielen dortigen Anbietern um Händler handelt, die auch ein Geschäft haben, schaue ich zuerst nach, ob der jeweilige Anbieter auch einen eigenen Online-Shop hat. In diesem Online-Shop kaufe ich dann.

Zusammengefasst: Internetkäufe ja, aber nur bei Händlern mit Laden. Damit unterstütze ich zwar den Bestand eines Geschäfts, das zig bis hunderte Kilometer weit weg ist, aber immerhin.

Beste Grüße,
Thomas



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.10.2016 17:18 von Bastlwastl.
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
07.10.2016 17:19:15
Hallo smileys with beer

Das stimmt natürlich, der Trend das es immer weniger Geschäfte gibt führt zwangsläufig dazu, dass der Onlinehandel weiter zunimmt. Einige Onlinehändler unterbieten natürlich die Preise der lokalen Geschäfte deutlich. Das lokale Geschäft wird irgendwann schließen, übrig bleibt der reine Onlinehandel. Der freut sich am Ende, dass er nicht mehr mit Preisdumping verkaufen muss und die Preise steigen.

Dies ist ein Teufelskreislauf, aus dem man nicht wirklich herauskommt.

Wenn es aber immer weniger Geschäfte in den 1 A Lagen gibt, gibt es am Ende auch kein Anschauungsmaterial mehr, gerade Kinder sind sehr sensibel auf Sachen die sehen, damit gibt es am Ende kaum noch Nachwuchs im Modellbahnbereich und irgendwann sind die letzten Modellbahner weggestorben.

Das mag zwar jetzt wie ein Teufelsszenario klingen, ist aber eine logische Verknüpfung der Gegebenheiten. Ich freue mich über jeden Modellbahnclub, der auch noch etwas für den Nachwuchs tut. Leider ist dies aber nicht überall so.

Im Rahmen der Modellbahnausstellung hier in Zwickau gibt es auch immer eine Jugendanlage, aber so richtig ist in den letzten Jahren auch nicht weitergebaut worden.

@ Bernhard

Du hasst das Thema Preise angesprochen, dies ist natürlich ein wichtiges Thema. Ich mache einfach mal ein Beispiel, was man auch auf jeden anderen Artikel umdeuten kann.

Wenn es einen Händler gibt, der hier in Deutschland eine gewisse Lok in Handarbeit produziert und dafür einen Preis von 450 € aufruft, dann bin ich bereit diesen Preis zu zahlen. Das unterstützt die Wirtschaft hier und sichert Arbeitsplätze. Gibt es noch einen zweiten Hersteller, der das gleiche Modell in Ungarn oder gar China produzieren lässt und dafür den gleichen Preis aufruft, bin ich nicht bereit diesen Preis zu zahlen. Warum auch, die Gewinnspanne wird nur für den Produzenten größer und so einen Trend unterstütze ich nicht.

Das gleiche ist mit einigen Wagen der Fall, da steht ein Wagen "Made in Germany" neben einem Chinawagen zum gleichen Preis. Selbst wenn der Wagen der hier entwickelt und konstruiert wurde etwas teurer wäre, würde ich diesen Wagen kaufen.

Andere halten ich da vielleicht für verrückt, man sollte bei solchen Sachen aber eher langfristig denken ....

Schöne Grüße smileys with beer

Uwe

PS.: Wer meinen Humor nicht versteht, der rennt zum Lachen in den Keller :-)
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
12.10.2016 17:50:17
Hallo Uwe,

im Prinzip hast Du recht, was Du über die Preise "Made in Germany" und (z. B.) "Made in China" schreibst. Nur, daß ich - offen gesagt - keinen rechten Überblick habe, wer wo produziert. Und daß auch ich sehen muß, wo ich (finanziell) bleibe. Das Hobby ist so teuer geworden, daß ich mir vieles schon verkneife - oder verkneifen muß. Nicht zuletzt deshalb habe ich vor Jahren beschlossen, wenn ich baue, dann in Epoche 1 - einfach, weil das Angebot deutlich kleiner ist und ich alleine deswegen weniger "brauchen muß".

Über den angesprochenen Teufelskreislauf brauchen wir eigentlich nicht weiter zu diskutieren. Wie der zu durchbrechen ist, weiß ich nicht. Eine Partei (Händler oder Kunde) müßte in Vorleistung gehen, und das wird eher keine tun wollen bzw. können - insofern ist die Entwicklung vermutlich nicht mehr aufzuhalten. Obwohl ich, aus Kundensicht, natürlich jetzt, da ich am Bildschirm die Angebote mehrerer Händler habe, vergleichen und kombinieren kann, ein größeres Angebot habe als je zuvor. Denn die meisten Aussteller der Spielwarenmesse, die im MIBA-Messebericht vorgestellt werden, hat mein früherer Händler nie geführt, oder auch nur davon gehört. Insofern geht es mir jetzt besser als früher. Was natürlich sehr subjektiv ist, zumal ich inzwischen ohnehin nur noch sehr ungern in Geschäften gleich welcher Art "stöbern" gehe. Aber das ist wieder eine andere Sache.

Viele Grüße
Bernhard
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Module (Gleichstrom) und Dioramen in H0
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
12.10.2016 18:23:01
Hallo Bernhard smileys with beer

Klar, man muss sich ein Modell auch leisten können.... Auch ich habe im Keller keine eierlegende Wollmilchsau stehen the finger smiley

Bevor ich mir aber (um es jetzt mal auf Triebfahrzeuge und Wagons zu beziehen) lieber nichts kaufe und spare bis ich mir was richtiges kaufen kann.

Bestes Beispiel ist meine neue 65 von Gützold, die wurde zuletzt vor 3 Jahren produziert, damals hatte ich mir grad erst die 52 Reko geholt und 2 Modelle der Preisklasse auf einmal gehen auch nicht.... Dann war die 65 natürlich ausverkauft und heute freue ich mich umso mehr, dass sie seit einem Monat bei mir steht (und auch fährt).

In Epoche 1 hast Du natürlich nicht so viel Auswahl und da wird man auch nicht immer so verführt etwas neues zu kaufen. Im Fachhandel findet man dies ja meist nur am Rande, wenn überhaupt. Dann ist natürlich klar, dass Du doch mehr auf Onlinehändler angewiesen bist. Wenn ich jetzt meine ganze Bestände ansehe, kann ich komplett in Epoche 3 oder Epoche 4 oder Epoche 5 oder Epoche 6 fahren. Natürlich passt dann das Umfeld nicht perfekt, aber ich mag da auch etwas Abwechslung. the finger smiley

Schöne Grüße smileys with beer

Uwe

PS.: Wer meinen Humor nicht versteht, der rennt zum Lachen in den Keller :-)
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
13.10.2016 13:16:59
Hallo, will nun auch mal meinen Senf dazu geben. Bis letztes Jahr im Oktober hatten wir hier in der Gegend auch einen Modellbahnladen. Wollte dann mal wieder was einkaufen, war aber wegen Krankheit geschlossen. Naja der Besitzer ist dann leider im Juli gestorben. Es hat sich dann auch niemand gefunden der diesen kleinen aber gutsortierten Laden weiterbetreiben wollte.
Bin jetzt dann auch auf den Onlinehandel angewiesen. Aus zwei Gründen, zum einen liegt den nächste Laden mitten in Nürnberg und da mit dem Auto am Abend oder am Wochenende hinzufahren ist auch nicht gerade empfehlenswert. Zum anderen betreibe ich meine Modellbahn mit Roco-line Gleisen und die Händler sind auch nicht mehr so stark gesät. Muss nämlich noch einiges an Gleismaterial kaufen. Da schaut man auch schon aufs Geld, denn ich wohne in einem Zweifamilienhaus zur Miete und da wurde mir der Dachboden ausgebaut. Da muss ich auch schon jeden Monat 200.00€ an Miete dafür abdrücken. Aber ich kann meine Sachen einfach stehen und liegen lassen ohne dass sich jemand daran stört. Wenn ich mich aber mal in einem Laden beraten lasse, dann kaufe ich diese Sachen dann auch dort, auch wenn sie im Netz billiger zu haben wären. Etwas anderes lässt mein anerzogener Anstand nicht zu.
Planung meiner Anlage ist abgeschlossen und bin nun am Überlegen welches Digitalsystem. Aber da gibt es ja ein anderes Thema.

Viel Spaß am Basteln wünscht
Deddy
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
14.10.2016 11:25:48
Hallo Uwe,

Zitat
Uwe1980
Bevor ich mir aber (um es jetzt mal auf Triebfahrzeuge und Wagons zu beziehen) lieber nichts kaufe und spare bis ich mir was richtiges kaufen kann.

Bestes Beispiel ist meine neue 65 von Gützold, die wurde zuletzt vor 3 Jahren produziert, damals hatte ich mir grad erst die 52 Reko geholt und 2 Modelle der Preisklasse auf einmal gehen auch nicht.... Dann war die 65 natürlich ausverkauft und heute freue ich mich umso mehr, dass sie seit einem Monat bei mir steht (und auch fährt).

Kenne ich, ging mir dieses Jahr so. Trix brachte (bzw. bringt) den Orient-Express und Faller "Bebenhausen". Ich will eigentlich beides, kann mir aber nur eines leisten. Wie bekannt, ist die Entscheidung für Bebenhausen gefallen. Das ist die Crux an diesen überhandnehmenden Einmalserien: wenn alle gleichzeitig etwas bringen, was man möchte, beibt vieles schlicht auf der Strecke, wenn nur wenig (finanziell) machbar ist. Das war früher einfacher, als eine Neuheit noch über einige Jahre lieferbar war. Da konnte ich mir Laufe der Zeit so ziemlich alles zulegen, was ich wollte. Heute undenkbar.

Viele Grüße
Bernhard
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Module (Gleichstrom) und Dioramen in H0
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
15.10.2016 05:52:29
Hallo Bernhard smileys with beer, Hallo allerseits smileys with beer

Bernhard hat es ja angesprochen, was das Budget angeht. Wie sieht es denn da bei Euch aus? Macht Ihr Euch ein genaues Budget für ein Jahr wie handhabt ihr das?

Bei mir ist es so, dass ich mir schon ein Budget setze. Es gibt allerdings Jahr, wie z.B. letztes Jahr, wo ich das Budget nicht ausgereizt habe, dieses Jahr ist es allerdings deutlich übertroffen. Da kamen gleich im Februar / März die 18 006 und die 155 von Gützold, da waren schon mal 600 € weg. Jetzt kam noch die 65 vom Gützold, die auch mit 350 € zu Buche geschlagen hat. Hinzu immer noch die Decoder, jede Menge Material für Landschaftsbau usw....

Normalerweise wird bei mir Anfang des Jahres in den Neuheitenprospekten geblättert, dann kommen schöne gelbe Klebezettel an den Rand und es wird das, was mir gefällt und auch in einem preislichen Rahmen ist. vorbestellt. Was manchmal nervig ist, wenn angekündigte Liefertermine nicht eingehalten werden oder sich teilweise sogar um Jahre verschieben. Man hätte für das Budget dann vielleicht noch was Anderes kaufen sollte, auf was man dann preislich verzichtet hat. Ändern kann man es aber nicht....

Wie sieht es da bei Euch aus?

Schöne Grüße smileys with beer

Uwe

PS.: Wer meinen Humor nicht versteht, der rennt zum Lachen in den Keller :-)
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
15.10.2016 06:07:17
Guten Morgen Zusammen.
Also ich habe mir ein Hobbykässchen angelegt. Da gehen jeden Monat 50,- € rein. Allerdings muss ich gestehen dass das Kässchen randvoll ist da fast alles was ich an RC Modellen und Zubehör besessen habe verkauft wurde. Grundsätzlich muss ich aber gestehen dass ich wahrscheinlich auch das Budget überreizen würde wenn mich ein Modell wirklich reizt. Habe ja noch relativ wenig Modelle. Besonders reizvoll ist fur mich halt alles aus Epoche 4 was ich selber gefahren bin oder zumindest in meiner Jugend noch gesehen habe. Da kann ich dann einfach nicht widerstehen.
Deshalb gab es dieses Jahr die ESU V200 und Brawa V100.

Viele Grüsse vom Bodensee...

Klaus
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
15.10.2016 13:53:36
Hallo miteinander, also bei mir ist es ähnlich. Habe mir ein Limit von max. 100€ gesetzt. Benötige dies auch im Moment da ich mir die noch fehlenden Gleise und Weichen (und das sind nicht wenige) von Roco Line noch kaufen muss, solange man sie noch bekommt. Dazu kommt noch die Roco-Drehscheibe und die Weichenantriebe. Benötige davon 51 Stück. Hätte da mal auch eine Frage. Benutzt ihr Ober- oder Unterflur?? Ich weiß Oberflur schaut nicht gerade burnermässig aus. Aber wie ist das mit dem Wechseln, wenn mal einer kaputt geht?? Bekommt man die Stelldrähte ohne Probleme eingefädelt und kann man die Stellmotoren problemlos einstellen?? Habe mittlerweile noch mehr Fragen aber die sind glaube ich in einem anderen Thema besser aufgehoben als hier. Wäre trotzdem nett, wenn ich ein paar Antworten bekäme, vielleicht auch in einem anderen Thread.
Zurück zum Geld. Lasse mir auch zum Geburtstag und Weihnachten nur noch Sachen für die Modellbahn schenken. Dann bekomme ich wenigstens nichts Unnützes. Zu allem Überfluss ist jetzt auch noch mein Laptop hinüber. Zum Glück möchte die bessere Hälfte auch lieber im Internet mit einem großen Bildschirm surfen als mit dem Kleinen vom "Wischkästla" (ist fränkisch - Smartphone).

Viel Spaß am Basteln wünscht
Deddy
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
15.10.2016 14:13:14
Deddy schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo miteinander, also bei mir ist es ähnlich.
> Habe mir ein Limit von max. 100€ gesetzt.


Hallo Deddy...

Im Monat oder im Jahr???

Also ich habe bisher nur mit Unterflur gebaut. Ich baue mit TILLIG Gleisen und dazu Antriebe von H0-fine.
Die Antriebe haben dann eine Achse für die Weichenlaternen gleich integriert und drehen diese dann ziemlich genau um die gewünschten 90°.
Dabei wird die eigentliche lineare Stellbewegung mittels eines Mini-Servos ausgeübt, der bei mir wiederum von einem ESU-Switchpilot Servo angesteuert wird.
Aber du wirst sehen, da hat jeder so seine eigene Philosophie. Da bevorzugt jeder seinen bestimmten Hersteller, weil "nur" der irgendetwas kann oder hat... spinning smiley sticking its tongue out

Wobei ich natürlich diesbezüglich Neuling bin und auf keinen riesigen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann!

Aber ich glaube halt, dass auch die MoBa in den vergangenen Jahren eine Entwicklung durchlebt hat, die gewisse Methoden und Praktiken zum Standard machen, die vor ein paar Jahren noch revolutionär waren.

Dazu gehören für mich definitiv auch unterflur verbaute Antriebe!! smiling smiley

Aber dazu eben in einem anderen Threat mehr... smileys with beer

Viele Grüsse vom Bodensee...

Klaus
Re: Ladengeschäft vs. Onlinehandel
15.10.2016 14:34:14
War im Monat gemeint. Im Jahr wäre ein bisschen wenig für mein Vorhaben.

Viel Spaß am Basteln wünscht
Deddy
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